News vom 25.07.2008: - Dies ist die neue Website von   dresden-banjul-2009.de  !!
     

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Wer ist online:

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Die Teammitglieder stellen sich vor:

 

ralf martin

Name:

Geb.:

Wohnort:

Ralf Kubaczyk

1967

Köln 

Name:

Geb.:

Wohnort:

Martin Perleberg

1965

Köln 



1.    Was macht ihr beruflich, welche Hobbies habt ihr?
R: Ich bin als kfm. Angestellter bei einem Hersteller für Antennen- und Empfangstechnik beschäftigt und da speziell im Außendienst tätig. Mein Hobby hat in diesem Sinne auch mit Fahren zu tun, ich fahre und bastele gerne an meinem alten Zündapp Moped herum, habe auch noch einen alten1er VW Golf GTI, also alles gute Voraussetzungen für unsere große Abenteuerreise…….

M: Da haben Ralf und ich nicht so viel gemeinsam. Mein beruflicher Weg ging in den öffentlichen Dienst. Ich bin Beamter bei der Stadt Köln, genauer gesagt, in der Vollstreckungsabteilung tätig. Klingt spannend und ist es auch. Meine Hobbies liegen mehr im sportlichen Bereich, ich spiele schon seit über 20 Jahren Tischtennis in meinem Verein Rot Weiss Zollstock. Hieraus sind auch Freundschaften entstanden, die bis heute Bestand haben, so haben Ralf und ich uns über einen gemeinsamen Tischtennisfreund kennengelernt.


2.    Wie seit ihr überhaupt auf die Idee gekommen, an dieser Charity-Rallye, die für euch am 07.11.2009 losgeht, teilzunehmen?

R: Das war schon irgendwie verrückt, ich hatte mehr durch Zufall im Fernsehen einen Bericht über die Rallye Dresden-Dakar-Banjul angeschaut und war von den Eindrücken und dem Zweck dieser Reise total fasziniert…….

M: ……ja so fasziniert, dass er mich direkt am nächsten Tag im Büro anrief und mich gefragt hatte, ob ich Zeit und Lust hätte, mit ihm in 2009 nach Afrika zu fahren. Zunächst dachte ich noch an einen Scherz, aber nachdem er mir davon berichtet hatte, kam dann dieses Gefühl hoch, das zu mir sagte „Ja, warum eigentlich nicht…?“


3.    Ihr wisst, dass ihr mal so eben“ über 7.500 Kilometer fahren werdet?

M: Na ja, ich denke zwar, dass diese Strecke uns und unserem Auto sehr viel abverlangen wird, aber auf der anderen Seite, haben wir ja auch schon ein wenig Erfahrung in dieser Richtung gesammelt.

R: Stimmt, wir hatten mal ein „Aha-Erlebnis“. Im Sommer 1988 fuhren wir mit unseren Freunden in alten Kisten nach Spanien an die Costa Brava. Die Tour führte größtenteils über Landstraßen in Frankreich und Spanien, weil wir ja die teuren Autobahngebühren sparen wollten……und zur Belohnung kamen wir dann auch erst nach 27 Stunden Autofahrt an.


4.    Welche Risiken gibt es, was macht ihr, wenn euer Auto buchstäblich auf der Strecke bleibt?

R: Natürlich versuchen wir jedes Risiko zu vermeiden, in erster Linie geben aber die Organisatoren – Breitengrad e.V. – vor, ob und welche Bestimmungen wir zu beachten haben. Darunter fällt insbesondere auch die Beobachtung der politischen Lage in den afrikanischen Staaten, insbesondere in Mauretanien. Auch gilt es natürlich, die Vorgaben und Ratschläge der Veranstalter ernst zu nehmen.

M: Natürlich macht man sich aber auch Gedanken, ob das Auto diese Strapazen durchhält, aber zum einen hat man eine Reihe von Teams im Rücken, die einen bei technischen Defekten helfen können, und zum anderen bin ich recht zuversichtlich, dass uns unser Auto nicht im Stich lassen wird. Wer soviel Zeit und Arbeit, wie unser Techniker Ralf Kremer und mein Teammitglied da reingesteckt hat, der darf eigentlich nicht enttäuscht werden….


5.    Wie reagierte eigentlich euer persönliches Umfeld auf die Entscheidung, an der Rallye teilzunehmen?

R: Für mich ist es natürlich auch sehr wichtig zu wissen, dass mich bei diesem Vorhaben meine Frau und meine Tochter unterstützen und somit zum Gelingen einer guten Vorbereitung beitragen. Viele meiner Bekannten und Freunde würden am liebsten mitfahren, aber trauen sich auch irgendwie nicht richtig. Wenn man von allen Seiten so positiv unterstützt wird, bekommt man auch ganz schnell das Gefühl, buchstäblich auf dem richtigen Weg zu sein.

M: Im familiären Kreise sind da die Meinungen von viel Respekt und verständlicherweise auch von Sorge geprägt. Mein achtjähriger Sohn war total aus dem Häuschen und würde am liebsten mitfahren. Unsere Freunde finden allesamt die Idee klasse und bewundern auch ein wenig unseren Mut und Entschlossenheit, die Reise in ein unbekanntes Land bzw. Kontinent anzutreten.


6.    Was versprecht ihr euch persönlich von dieser Rallye?

R: Natürlich malt man sich vieles aus, welche Eindrücke wohl auf uns einwirken werden, wenn man mit einer ganz anderen Kultur in Berührung kommt.

M: Ich glaube, dass wir auf jeden Fall erkennen werden, dass wir hier in Deutschland immer noch auf einem sehr hohen Niveau leben und dennoch jammern. Deswegen denke ich, dass wir diese Fahrt auch dazu nutzen sollten, tatsächlich mal wieder auf die wesentliche Dinge des Lebens zu achten.


7.    Ihr seid für einen wohltätigen Zweck unterwegs, zahlt aber alles aus eigener Tasche?

M: Ja, so kann man es sehen. Für uns stand aber fest, dass wir auf jeden Fall für diesen guten Zweck an den Start gehen wollen und hierfür auch bereit sind, dies aus eigener Kraft zu leisten. Es liegt aber an uns, für diese Aktion Sponsoren zu finden, die uns finanziell und oder auch mit Sachspenden unterstützen. Deshalb bieten wir auch auf unserer Internetseite und auf unserem Auto die Möglichkeit an, ihre Werbung dort zu platzieren.


8.    Letzte Frage: Was macht das Team „Cologne friends for Africa“ eigentlich am 11.11.2009 so gegen 11.11 Uhr????


R: Na, das ist ja eine Frage! Da werden wir auf der Fähre zwischen Europa und Afrika „Viva Colonia“ hören und dabei natürlich auch ein Kölsch auf unsere Heimat trinken.

M: Es könnten auch zwei Kölsch sein!!