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News Blog
Leider konnten wir die letzten Erlebnisberichte in Banjul aufgrund technischer Probleme nicht mehr einstellen.
Zusammenfassend ist noch zu berichten, dass nach den letzten Besichtungen von weiteren Schulen und Übergaben der restlichen Sachspenden, die wieder überschwenglich und herzlich aufgenommen worden sind, noch ein wenig Erholung auf dem Programm stand.
Den Rallyeteilnehmern einschl. uns war auch nach den eindrucksvollen Wochen und den erlebten Strapazen eine gewisse Erleichterung anzumerken und die gewonnenen Eindrücke müssen nun erstmal verarbeitet werden.
Am Tag nach der Versteigerung wurden wir bereits von den noch dort verbliebenden
Teilnehmern (u.a. das Schweizer Team "Geili Siche") darüber informiert, dass unser Auto am 06.12.09 den Besitzer für ca. 1.900,- EUR gewechselt hat. Da der Wagen auch nach der harten Wüsten-Tour noch in einem technisch guten Zustand war, erzielte er unter den angebotenen und versteigerten Limousinen den drittbesten Rang, stolze Leistung, alter Toledo!!!
Die neuen stolzen Besitzerinnen:
Wie auch schon zuvor mit den Verantwortlichen der DBO abgesprochen und schriftlich vereinbart worden ist, wird in Kürze der Erlös dem Projekt "Health-Center Darsilami-Köln" zufließen, eine echte kölsche Lösung wurde somit gefunden. Auch werden wir in Zukunft mit dem Verantwortlichen des Projektes in Kontakt treten und sicherlich auch bleiben , um ein wenig die weitere Entwicklung verfolgen zu können und das Health Center vielleicht auch weiterhin in seiner Entwicklung zu unterstützen.
Abschließend ist aus unserer Sicht bzgl. des "Organisationschaos", was leider dazu geführt hat, dass wir das eigentliche Highlight, nämlich die Versteigerung, nicht persönlich mitverfolgen konnten, folgendes Fazit zu ziehen:
Die Orgs hätten gut daran getan, alle Rallyeteilnehmer noch vor ihrer Reise über den bereits seit mehreren Wochen feststehenden Ausfall bzw. über die Verschiebung der Versteigerung zu informieren und somit ihre Fehlplanung einzugestehen anstatt sich in dubiosen Schuldzuweisungen zwischen Ihnen und Heinz (in Gambia) und sogar Lügen zu flüchten . Hätte man dann auch noch aus "moralischen" Gründen angeboten, hierfür einen Teil der Anmeldegebühr an die Teams zurückzuerstatten, hätte man sich zumindest etwas verstanden und aufgehoben gefühlt. Wir sind davon überzeugt, dass in diesem Fall sowieso alle Teilnehmer diesen Betrag wieder direkt in gambische Hilfsprojekte investiert hätten....
Leider ist von dem nichts eingetreten, so dass aus unserer Sicht die Charity-Rallye, die Riesenspaß gemacht hat, ein wenig an Glaubwürdigkeit verloren hat. Wir sind aber leider nur etwas zuversichtlich, dass die Orgs bzw. die DBO daraus auch etwas gelernt haben und die künftigen Touren reibungsloser und zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten verlaufen werden.
Tipps: Hier noch einige kurze Tipps für die zukünftigen Teams:
- Allrad ist nicht nötig
- in Frankreich haben sonntags die meisten Tankstellen geschlossen
- Madrid Formula 1 Hotel: wenn ihr aus dem Hotel rausgeht, ist auf der anderen Seite der Autobahn ein Einkaufszentrum mit mehreren Lokalen, gut zu Fuß zu erreichen, Straße rechts runter in der Kurve durch das Loch im Zaun unter der Autobahn durch dann links
- auf der Etappe von Larache nach Marrakesch sind wir bis Rabat von der offiziellen Orgastrecke abgewichen und eine Nebenstrecke gefahren die durch etliche kleine Dörfer ins Landesinnere führt – sehr empfehlenswert
- Marrakesch ca. 3 – 5 km vom Campingplatz gibt es einen großen Supermarkt, wo ihr alles bekommt (vergleichbar mit unserem deutschen Real Markt)
- ab Marrakesch haben wir abweichend der Orgastrecke die Route durch den Atlas mit einer Übernachtung in Tafraout nach Laayoune gewählt. Obwohl von ehemaligen Teams anders beschrieben, halten wir diese Strecke für absolut problemlos zu fahren – durchgehend Asphalt. Landschaftlich toll und absolut zu empfehlen. In Tafraout haben wir auf einen kleinen aber super sauberen Campingplatz geschlafen. Leider haben wir den Namen vergessen (ich meine der hieß übersetzt „die drei Palmen“), aber sehr einfach zu finden. Wenn ihr nach Tafraout reinkommt geht rechts vor der Tankstelle eine Straße ab die immer geradeaus und am Ortsausgang rechts ist der Campingplatz. Auf der rechten Seite dieser Straße (bei einem kleinen Knick) ist ein Bäcker dort haben wir das leckerste Fladenbrot der Tour (sowohl abends als auch morgens knusprig und ofenwarm) gekauft, auch haben wir uns dort mit leckeren Teilchen (für nicht Rheinländer – Kuchenstücke) eingedeckt. Die Sehenswürdigkeit “Die in Stein geschnitzte Gazelle“ werdet ihr ohne eine Wegerklärung eines Ortskundigen nicht selber finden, die “blauen Steine“ sind vom Ortsausgang der Hauptstraße !!! nach ca. 7 km rechts ab.
- Dakhla: den Ölwannenschutz, den sie hier einem unter das Auto bauen, taugt eigentlich nichts – wir waren froh, das schon in Köln erledigt zu haben
- In der Wüste schön auf die Kamera aufpassen / einpacken sonst ist der Sand drin und das war es dann mit den Fotos.
- Nouakchott: Wir haben in der Auberge Menata geschlafen, die Gäste multikulti aber sauber und empfehlenswert, Autos könne im abgeschlossen Innenhof geparkt werden, die Autos von 2 Teams, die in Hotels geschlafen haben, wurden auf dem bewachten Hotelparkplatz aufgebrochen – also Augen auf
- St Louis: das organisierte aber separat zu bezahlende Abendessen auf dem Campingplatz war das schlechteste Essen der ganzen Tour und mit 15€ inkl. einem Getränk absolut überteuert
- Banjul: Wir haben im Hotel Lemon Creek gewohnt www.lemoncreek.net , absolut empfehlenswert, sauber, freundlich, schön gebaut und direkt am Bumsterfreien Strand gelegen. Der dänische Manager Eric (spricht auch sehr gut deutsch) und seine engl. Assistentin Lindsay sind super nett und helfen euch wo es nur geht (ohne Eigeninteresse) z.B. Ausflugtipps, Angeltouren oder Bootstouren mit einheimischen Fischern, keine Touritouren. Wenn ihr mit 3 -4 Teams aufschlagt ist der Zimmerpreis auch verhandelbar.
- GPS oder Navis sind in Afrika eigentlich nicht nötig und werden nur fürs Geocaching benötigt
- Absolut sinnvoll sind LED Kopflampen
- sprecht die Orgas bei einem Halt gezielt an ob es sich um eine Pause handelt (sie werden es euch von selbst selten sagen) dann könnt ihr besser planen
- in Spanien darf eine Privatperson kein anderes Auto abschleppen mind. 200 € Strafe !!! (das gilt nicht nur für die Autobahn?)
Wer noch weitere Fragen hat darf sich gerne bei mir melden.
Bilder der Rallye folgen - also bleibt dran...
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Wir sind wohlerhalten wieder in Köln angekommen.
Die nächsten Tage werden wir noch einen Abschlußbericht schreiben und die Bilder von der Rallye vervollständige. Also dran bleiben...
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Während Martin sowie einer von den Düsseldorfern heute Morgen mit einem Skipper in einer "Nusschale" zum Fischen rausfuhren (gefangen haben Martin und Wolfgang natürlich nichts, zu Beginn der Tour lief das Boot aufgrund heftiger Bugwellen voll Wasser und so mussten die Armen zunächst kräftig das Boot enteeren, dabei wurden sie auch noch von zahreichen Kakerlaken, die aus den Hohlräumen des Bootes krochen, attackiert). Ich dagegen machte mich auf den Weg, um ein weiteres Hilfsprojekt, eine Nursery-Schule zu besuchen. Die Nursery-Schulen werden von Kindern im Alter von 3 - 7 Jahren besucht sind aber kostenpflichtig und deshalb für sehr viele Familien nicht bezahlbar. Im Gegensatz zu unseren deutschen Kindergärten lernen die Kinder hier schon etwas Lesen, Schreiben und Rechnen und das nicht in der Landessprache sondern in englisch. Die heute besuchte Schule lag in einem Armenviertel und ist in einem sehr schlechten Zustand.
Aufgrund einer Einladung besuchte Martin am Nachmittag die Familie des Hotelgärtners. Dort wurde ihm ein leckeres Essen (wieder Kus Kus) präsentiert sowie grüner Tee gereicht. Leider gab es in der Familie ein Kind, was an Malaria erkrankt ist und sich kaum auf den Beinen halten konnte. Dennoch ist die Gastfreundschaft kaum zu beschreiben, diese Leute haben nicht viel und dennoch freuen sie sich, wenn Besuch, in diesem Fall aus Europa, kommt.
Am Nachmittag begab mich ich mich auf einen der Holzmärkte, wo die Männer ihre Handarbeiten verkaufen.
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Nach heftigen Diskussionen mit den Organisatoren und dem Vorsitzenden der DBO gibt es nun eine Lösung, mit der wir bzw. auch die übrigen Rallyeteilnehmer leben können. Die Versteigerung findet nun eine Woche später im Stadion statt. Allerdings, und darauf haben wir besonderen Wert gelegt, wird als neutraler Beobachter nun der Vorsitzende der Gambia Hilfe e.V., die in gesamt Gambia Hilfsprojekte untertützt und auch beaufsichtigt bei der Versteigerung anwesend sein. Gleichzeitig wurde uns versprochen, alle erforderlichen Unterlagen bzw. Nachweise der ordnungsgemäßen Versteigerung nachzureichen. Darüber hinaus haben wir beide beschlossen, dass wir mit dem Erlös das "Kölner Projekt" gezielt weiter unterstützen möchten. Auch dies wurde uns zugesichert.
Am heutigen Tag haben wir uns noch zwei weitere Projekte angeschaut. So schauten wir und am Vormittag ein weiteres Health Center in Manduar an, das sich weitestgehend im Aufbau befindet. Auch dort übergaben wir geeignete Gegenstände (u.a. die mitgebrachten Brillen für eine Optikerin aus Jena die dort arbeitet und auch ein Teil der Kinderschuhe). Nach einer Mittagspause am Strand ging es dann noch zu einer von der Dresden Dakar Banjul Challenge direkt unterstützten Schule. Zur unseren Überraschung warteten dort (trotz Feiertag) ca. 50 Kinder zwischen 4 und 6 Jahren in roter Schuluniform auf uns. Wir wurden mit Liedern von den Lehrern und Schülern begrüßt und mussten am Ende auch noch mitsingen und mittanzen. Nachdem die Lehrer mit uns eine kleine Führung unternommen haben, verteilten wir auch dort weitere Sachspenden. Als wir aber die Lufballons ausgepackt und zum Teil aufgeblasen haben, gab es dann kein Halten mehr. Wir haben noch nie so viel Kinder gesehen, die sich über schwebende Ballons gefreut haben und so waren sie auch garnicht mehr im Zaum zu halten. Was in diesem Durcheinander besonders auffiel, es gab unter den Kindern keinen Neid und keine Geheule, es war alles stets friedlich.
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Was sich schon ansatzweise während der Fahrt gerüchteweise angedeutet hat, ist heute bestätigt worden. Die für den Sonntag geplante Versteigerung kann aufgrund der Feiertage an dem Wochende (Tabaski = ähnlich wie Weihnachten für Christen) nicht stattfinden. Die Organisatoren haben zwar ihren Fehler bzw. die Fehlplanung eingeräumt, dies änderte aber zunächst nicht an der großen Enttäuschung aller Teilnehmer. Wir haben massiven Druck auf die Leute ausgeübt und auch klar gemacht, dass sonst von uns rechtliche Schritte eingeleitet werden, wenn keine adäquate Alternative angeboten wird, da wir gegenüber unseren Sponsoren in Wort und Schrift eine Verpflichtung eingegangen sind. Die Organisatoren der Rallye denken leider in vielen Fällen sehr "afrikanisch" was bei vielen Teilnehmern nicht gut ankommt.
Davon unabhängig haben wir aber heute schon privat das erste Hilfsprojekt in einem kleine Ort (Darisilami, ca. 30 Kilometer von Banjul entfernt), mit unseren Sachspenden unterstützen können. Und das "Verrückte" ist (nach dem Motto: so klein ist die Welt), dass dieses Projekt auch noch von einer Kölner Hilfsorganisation unterstützt wird. So haben wir in diesem Ort das ansässige Health Center (kleines Hospital), in dem auch eine kleine Schule angeschlossen war, mit diversen Sachen ausgestattet (u.a. Decken, Kissen, Verbandsmaterial, Schulhefte, Stifte). Außerdem haben wir noch einen Satz Fußballtrikots für den Dorfverein überreicht sowie das legendäre Bobbycar, das seine Tauglichkeit ja bereits in der Sahara unter Beweis gestellt hat.
Abschließend gab es noch wie aus dem Nichts für uns eine große Schüssel Kus Kus und dann spielte noch eine kleine Kapelle für uns ein Ständchen. Und obwohl an diesem Tag kein Unterricht stattfand, versammelten sich in der Anlage ca. 100 Kinder, die das ganze mit Freude und Herzlichkeiten aufgenommen haben. Ralf und ich hatten mindestens immer drei bis vier Kinder im "Schlepptau", die immer an die Hand wollten bzw. getragen werden wollten. Alles im Allen war dieser Besuch ein Erlebnis, der richtig unter die Haut ging und man die gewonnen Eindrücke so schnell nicht mehr vergessen wird.
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| Um es kurz zu machen, am heutigen Tage stand nur Relaxen auf dem Programm. Wir haben nun eine schöne Unterkunft bekommen, ein schickes Hotel (Lemon Creek) im englichen Kolonialstil, nicht teuer, tolle Anlage und direkt am Meer gelegen. Weitere 11 Teams sind auch in diesem Hotel abgestiegen somit findet jeden Abend ein reger Erlebnisbericht statt.
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Tag 19 St Louis (SEN) - Banjul (GAM) |
| Am heutigen Tag ging es wie angekündigt sehr früh los, um das große Ziel unserer Rallye zu erreichen. Unter Führung der senegalisischen Polizei ging es weiter gen Süden Richtung Grenze. Die Route führte uns durch die Weiten der Savannen und vereinzelte Buschdörfer, die man sonst wirklich nur aus dem Fernsehen kennt. Die Menschen schauten uns immer wieder ganz erstaunt, aber auch mit sehr viel Freude an. Wirklich faszienierend sind die Kinder, die am Straßenrand stehen und uns lauthals zurufen und ausgelassen zuwinken. Bei einigen Stopps kamen immer wieder ganz viele Kinder auf uns zu und freuten sich über jede von uns geschenkte Kleinigkeit (Süssigkeiten, Luftballons etc.). Abends erreichten wir dann endlich die Grenze, der Übertritt nach Gambia verlief diesmal zur unseren Überraschung recht zügig (ca. 2 Stunden). Martin hat es im Übrigen geschafft, beim wilden Hoch- und Runterschalten im unwegsamen Gelände den oberen Teil des Schaltknüppelkopf abzureißen. Nachdem wir nun endlich Gambia erreicht haben, ging es dann noch auf die Fähre, die uns dann über den Gambiariver in die Hauptstadt Banjul gebracht hat.
UND GENAU UM 23.20 UHR nach gefahrenen 6817km fuhren wir dann endlich durch den Stadtbogen in die Hauptstadt ein und haben unseren Toledo zum Dank erst mal einen kräftigen Klapps auf die Motorhaube verpasst. Kurz nach Mitternacht gab es von den Veranstaltern der Dresdener Banjul Organisation (DBO) noch ein Mitternachtsessen und ein Bier. Anschließend ging es dann noch zum Campingplatz, wo wir dann nur noch ins Koma gefallen sind.
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Tag 18 Ruhetag St. Louis (SEN) |
| | Nachdem wir endlich mal ausschlafen konnten und dann ist Meer gesprungen sind, fuhren wir nach endlosem Feilschen ganz klassisch mit einer Pferdekutsche in die Stadt hinein, sogar unsere Düsseldorfer Freunde waren mit an Bord! Kaum zu beschreiben ist, wie am Ufer von den Fischern ihre Ware verarbeitet und angeboten wird. Alles ist total verdreckt, mit Fliegen übersät, tote Fische schwimmen zu Tausenden im Ufergewässer (darin spielen sogar stellenweise Kinder), der Gestank ist bestialisch. Und wo man nur hinschaut, Menschenmassen. Wir waren froh, als wir diesen Ort verlassen haben. Dem Kutscher schien das aber alles nicht zu stören. Anschließend zeigte er uns noch einige imposante Kolonialhäuser der Franzosen, Portugiesen und teilweise auch sogar der Deutschen. Leider sind sie zumeist aber schon ziemlich verkommen. Anschließend ging es dann wieder zurück, Ralf hat es sich nicht nehmen lassen, mit einem mit Spielsachen vollbepackten Rucksack den Kindern Kleinigkeiten zu schenken. Anfänglich schienen sich nur einige etwas skeptisch und schüchtern für die Mitbringsel (u.a Jojos und Lufballons) zu interessieren, aber kurz danach brach ein regelrechter Ansturm auf ihn los und alle schrien und wollten etwas haben. Nach einem Essen im Campingrestaurant (das war ziemlich mies, alles kalt und hatte kaum Geschmack, bis auf den Knoblauch) geht es nun husch husch ins Zelt, morgen steht unser Zieleinlauf in Banjul an, die Strecke wird es aber nochmal in sich haben, so wurde uns heute Abend berichtet, na dann, mal sehen um 6 Uhr soll es losgehen........
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Tag 17 Nouakchott (MAUR) - St. Louis (SEN) |
| Beim morgendlichen Treffpunkt wurde leider bekannt, dass von 2 Teams in der Nacht vor 2 verschiedenen angeblich bewachten Hotels die Autos aufgebrochen wurden. Glücklicherweise waren die Schäden gering (meist wurden nur Lebensmittelvorräte gestohlen). In großer Konvoifahrt ging es dann los Richtung Grenze. Bevor wir diese aber erreicht haben, erwartete uns wiederum eine richtige Holperstrecke, die voller Gemeinheiten steckte. Interessant war die Durchfahrt durch den Nationalpark, in dem wir u.a. Wasserbüffel, Warane, Flamingos und Warzenschweine beobachten konnten.Und als wir dann endlich die Grenze erreicht haben, hieß es????? Na was wohl????? WARTEN! WARTEN! WARTEN! Die gesamte Abfertigung Ausreise Mauretanien und Einreise Senegal hat geschlagene sieben Stunden gedauert! So mussten wir uns anfangs die sengende Hitze gefallen lassen und zur Belohnung gab es dann in den Abendstunden auch noch heftige Luftangriffe der Mücken. Es war also ein entspannter Abend.......
Erst gegen Mitternacht haben wir dann unser Etappenziel, die Hafenstadt St. Louis erreicht, und hatten aber dafür einen schönen Campingplatz, bei dem sogar warmes Wasser aus den Duschen kam sowie die Toiletten mal nicht aussahen, wie XXXXX. Morgen werden wir unseren Ruhetag genießen und uns im Städtchen umschauen.
Stand Fahrzeug bzw. Wohnzimmer:
Unser Toledo, der schon mit drei Rädern im Grab bzw. in der Schrottpresse war, ist wirklich nicht klein zu kriegen. Was dieses Fahrzeug auf unserer Reise schon alles aushalten musste, kann man kaum in Worte fassen. Hut ab! Wir sind optimistisch, dass es auch für die letzten Kilometer bis nach Banjul (noch ca. 600 km) so bleibt. Ralf hat sogar zugegeben, dass er sich, nach der langen zeizintensiven Vorbereitung des Autos un den treuen Diensten, ein wenig in den Seat "verliebt" hat und er noch garnicht an die bevorstehende Trennung denken möchte.....ja ja, so ist das mit der (Auto) Liebe......
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Tag 16 "Strandcamp" - Nouakchott (MAUR) |
| Aufgrund der Gezeiten waren wir gezwungen, bis nachmittags am Strand zu bleiben. Hört sich zwar gut an, war aber alles andere als angenehm. Morgens zogen heftige Sandstürme auf (Sichtweite höchstens 30 m), die sich bis in den Nachmittag hinein zogen. So konnte man entweder die Zeit im Auto verbringen oder sich dick vermummt am, hinter oder vor dem Auto aufhalten, je nach Windrichtung. Unser Wagen gleicht zur Zeit einem Sandkasten, immer mehr von dem feinen Sand hat sich darin verbreitet. Gegen 16.00 Uhr ging es dann endlich los und so fuhren wir noch einige Zeit am Strand entlang. Bei einem Überholvorgang (wasserwärts) vom Team "Master & Commander" (fahren einen dicken Geländewagen) hatte Martin das Pech, dass er seine Scheibe nicht runtergekurbelt hat.....nun weiß er, wie sich ca. 120 Liter Salzlake im Gesicht anfühlen. Der Fahrer hat aber auch etwas abbekommen (Anm. der Redaktion)
Nach einigen wiederum geklückten Manövern im Tiefsand haben wir dann endlich wieder geteerte Straßen und ein Hauch von Zivilisation erreicht. Zwischendurch wurden wir immer wieder von Kindern und älteren Menschen händeringend um Geschenke angebettelt. Es ist kaum zu glauben, dass sie sich über jede Kleinigkeit, die man ihnen gibt, freuen und sobald einer etwas bekommen hat, kommen im nächsten Moment noch mehr Leute auf einen zu wollen auch etwas haben.
Spät abends erreichten wir dann die Hauptstadt Mauretaniens, wo wir uns zur Belohnung ein Auberge (vergleichbar mit einer Art Jugendherberge) geleistet haben. Da alle Zimmer schon vergeben waren, haben wir oben auf dem Flachdach ein Zelt für 6 Personen bekommen. Interressant waren die Vielzahl der Gäste, Afrikaner auf der Durchreise in ihre Heimat, Europäer bzw. Leute, die ohne Zeitlimit einfach mal quer durch Afrika reisen. Endlich die dicke Salzkruste und Staubschicht abwaschen war ein Wohltat.
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Tag 15 "Große Düne" (MAUR) - "Strandcamp" (MAUR) |
| | Und weiter ging es heute durch die Wüste. Es galt, drei große Dünen mit tiefen Sand zu überwinden, die jedoch ihre Tücken hatten (Schlaglöcher, Schanzen und scharfe Kurven). Die Etappe verlangte aber auch ihren Preis an Material. So ist ein Fahrzeug mit Motorschaden liegen geblieben (wird nun bis nach Banjul abgeschleppt), bei einigen sind die Stoßstangen abgerissen und bei anderen sind Benzinleitungen gerissen. Dank Ralfs fahrerischem Geschick sind wir ohne einzusanden (im Gegensatz zu den meisten anderen Fahrzeugen) ans Ziel gekommen, auch wenn wir einmal einen neuen Reifen aufziehen mussten, aber das tut man dann ja gerne. In der Nähe des Strandcamps befindet sich ein kleines Dorf, das fast ausschließlich aus Bretterbuden und Zeltunterkünften besteht. Die Schule, ein kleines gemauertes Häuschen, ist kaum zu beschreiben. Der Raum war mit ganz einfachen zum teil kaputten Holzstühlen ausgestattet, ziemlich verdreckt, eine kleine zerkratzte Tafel ließ erahnen, das dort unterrichtet wird. Umso besser fühlten wir uns, als wir dort schon die ersten Schulmaterialien (Hefte und Stifte) dem dortigen Lehrer überreichen konnten. Als Dank bot er uns zwei Speisefische an (Barracudas?), die aber nicht mehr den frischesten Eindruck machen. Aber am schönsten war das Gefühl, dass sich ganz viele Kinder über die Sachen so gefreut haben. Zum Schluss haben wir uns noch einen schönen Waschtag im Meer gegönnt und wir uns endlich von unserem Sand (sogar beim Kauen hat es immer geknirscht) befreien konnten. So, und nun mach´ ich Schluss, Ralf hat gekocht! P.S. Heute waren es nur 54 Grad im Auto!
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Tag 14 "Große Düne" (MAUR) - "Dünen" (MAUR) |
| | Am heutigen Tag ging es in zwei großen Gruppen weiter durch die Wüste, die teils mit tiefem Sand versehen war, in der jede Menge fahrerisches Geschick gefragt war. Nicht zu unterschätzen sind auch die plötzlich auftauchenden Hindernisse (Steine, Sträucher und vor allem die tiefen Bodenwellen) dazu immer ein Blick in die Spiegel, denn jedes Auto sucht sich seinen eigenen Weg um bloss keinen Schwung verlieren. Dem Himmel sei Dank, dass der Ölwannenschutz alles abgehalten hat. Wir fuhren in der "Hasengruppe", was bedeutete, dass wir mit erheblichen Tempo (Spitzengeschwindigkeit bis 120 km/h) die Etappe fahren mussten. Letzendlich ist bei uns alles gut gegangen, andere Teams hatten nicht so viel Glück neben 2 defekten Benzinleitungen (durch Bodenkontakt) gab es einige Reifenpannen. Toll ist der Teamgeist, aus diversen Kofferräumen kommen sagenhafte nicht erwartete Ersatzteile zum Vorschein, die bisher immer eine Weiterfahrt garantierten. Was aber unheimlich anstrengend ist, ist diese Hitze, bei gemessenen 55 Grad im Auto ist unser Thermometer stehen geblieben. Auch hat der feine Saharasand mittlerweile alles im Auto mit einem feinen Staubteppich überzogen einschl. Fahrer und Beifahrer!! Da es in Mauretanien kein Bier oder anderweitige Genussmittel gibt, sind die Abende (meist mit einem schönen Lagerfeuer) etwas ruhiger, ohnehin sind wir abends ziemlich geschafft und freuen uns auf unsere sandiges Zelt im sandigen Schlafsack und warten brav aufs Sandmännchen.
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Tag 13 "Versteckte Düne" (MAR) - "Große Düne" (MAUR) |
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Unsere Konvoifahrt führte uns am Vormittag zur marrokanischen - mauretanischen Grenze. Nach den immens langen Wartezeiten bei der Ausreise und Einreise wissen wir nun, wie sich Grillhähnchen so fühlen. Martin hat heute ganz vorbildlich seine sechs Liter Wasser getrunken, dafür rennt er aber alle 10 Minuten zum nächtsen Strauch. Die Verhältnisse bei der Grenzabfertigung (ingesamt dauerte das Prozedere geschlagene 7 Stunden) sind kaum vorstellbar. Es herrscht ein heihlloses Durcheinander, Fahrzeuge standen kreuz und quer, die Grenzbeamten haben die Ruhe weg und fuchteln ab und zu ein paar Anweisungen. Das mauretanische Zollhaus erinnert an eine Feldlatrine aus dem ersten Weltkrieg, das "Restaurant" könnte man in Deutschland allenfalls als großen Hühnerstall verwenden. Gleichzeitig machen diese Bilder aber auch nachdenklich, wenn man diese ärmlichen Verhältnisse sieht, aber auf der anderen Seite scheinen die Menschen zufrieden zu sein und grüßen uns immer sehr freundlich. Ist schon sehr beeindruckend.
Abends in der Wüste wurden wir dann von unserem Schweizer Team "Zeitfrei" zum Käsefondue eingeladen und man muss zugeben, die Jungs haben es drauf, es war hervorragend.
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Tag 12 Dakhla (MAR) "- Versteckte Düne" (MAR) |
| Nach wiederum etlichen Polizeikontrollen erreichten wir in großer Konvoifahrt (46 Fahrzeuge) in der Wüste unser Etappenziel. Im Schatten der Dünen und heftigen Winden schafften wir es dennoch unser Zelt aufzubauen. Zwischendurch hat es Ralf sich nicht nehmen lassen, mit dem berühmten roten Bobbycar die Düne herunterzufahren, mit dem Ergbenis, dass sein Überschlag als Foto festgehalten worden ist. Heftig sind die Temperaturunterschiede in dieser Region. Da "erfreut" man sich tagsüber noch über 40 - 50 Grad und schließt hier eine weiße Weihnacht nahezu aus, aber abends geht es dann heftig bergab, mit gefühlten Graden zwischen 5 und 10.
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Tag 11 Ruhetag in Dakhla (MAR) |
| | Unser Ruhetag war leider wettermäßig nicht so doll (bewölkt). Wir haben uns in der Stadt mit knapp über 60 Liter Wasser für die Wüste eingedeckt sowie auch sämtliche Reservekanister mit Diesel aufgefüllt. Leider gab es in der Stadt nicht viel zu sehen, lediglich war die sog. Werkstattstraße eine Nummer für sich (hier wurden noch einige Autos mit Unterbodenblechen ausgestattet und kleinere Reparaturen am Fahrzeug durchgeführt). Man fühlte sich um mind. einige Jahrzente in die Zeit zurückversetzt, als Werkstätten noch keine Schutzmaßnahmen wie Blendschutz bei Schweißarbeiten oder Atemschutzmasken bei Lakierarbeiten hatten und die Jungs aus der Werkstatt aussahen, als wenn sie im Kohlenpott arbeiten würden. Leider scheint es auch dort vereinzelt Kinderarbeit zu geben.
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Tag 10 Laayoune (MAR) - Dakhla (MAR) |
| | Heute haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und erst einmal eine Stunde länger geschlafen. Die gestrige und heutige Strecke durch Westsahara war sehr monoton und es ging kilometerlang geradeaus die Küste entlang, es herrschte schon fast Volksfeststimmung, wenn es mal eine Kurve gab. Etwas, was wir wohl nicht so schnell vergessen werden, sind die Fischfabriken an der Küste. Da fährt man ganz entspannt und plötzlich steigt einem ein Duft in die Nase, bei dem man schon grün anläuft und man meint, wir würden mit toten Tieren spazieren fahren. Es ist kaum vorstellbar, dass das Zeug überhaupt genießbar sein soll, was dort verarbeitet wird. Im weiten Nichts tauchen am Rand der Strecke immer wieder mal einfach zusammengezimmerte Bretterbuden auf, in denen die Fischer leben. Mittags haben wir Brot, Obst und Gemüse eingekauft und bei sonnigen 35 Grad am Strand ein gemütliches Picknick gemacht. Etwas nervig sind die unzähligen Polizeikontrollen, vor und hinter dem Ort, überall stehen die Jungs in ihren strengen grauen und manchmal blauen Uniformen und zu 90 % darf man anhalten.Ganz dreist fragen sie nach Geschenken und Bier aber an die Polizei rücken wir nichts raus, das trinkt lieber der Martin. In unserer täglichen Gruppe hatten wir den ersten kleinen Defekt, die Jungs vom Team "Stopgap Schmelz" haben den Endtopf vom Auspuff verloren, aber egal, weiter gehts. Unser Toledo schlägt sich weiterhin sehr tapfer und bisher ohne ein Problem. Leider können wir kaum Musik im Auto hören, der CD Player hat den Geist aufgegeben. So hören wir meist Radio "Alaah" oder lauschen dem Fahrtwind. Beides auf jeden Fall besser, als wenn Ralf singen würde....... Morgen genießen wir noch einen Ruhetag am Strand, bevor es uns dann für die nächsten fünf Tage in die Weiten der Sandwüste durch Mauretanien verschlagen wird.
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Tag 9 Tafraoute (MAR) - Laayoune (MAR) |
| | Gestern Abend waren wir noch etwas einkaufen, 8 Fladenbrote (für die Gruppe) und 2 Teilchen zusammen ca.1,30 € , 8 Mandarinen und 2 große Fleischtomaten zusammen ca. 40 Cent.Am Morgen haben wir uns die Sehenswürdigkeiten in Tafraoute, die "geschnitzte Gazelle" und die "blauen Steine" angeschaut.Danach führte uns die Route erst einmal aus den Bergen zurück an die Küste nach Tiznit. Die Bergstraßen sind schon interressant, neben der Piste geht es meist ohne Leitplanke hunderte Meter abwärts, LKWs stehen nach der Kurve vor einem und kämpfen sich im Schritttempo den Berg hinauf. Auf einer dieser Straßen haben wir in einem heftigen Schlagloch das erste mal unseren montierten Ölwannenschutz richtig getestet und als brauchbar befunden. Oder war Ralf dort nur einfach etwas zu schnell? An der Küste wurde es dann immer wärmer ( 42 Grad im Auto), ich glaube wir haben mehr Wasser getrunken als unser Toledo Diesel braucht. Am Abend nach 640 km in Laayoune angekommen, gab es auf dem Campingplatz in einem traditionellen Beduinenzelt Kamel mit Reis zu essen. Lecker !!!Nach gut einer Woche hat jetzt alles im Auto (=Wohnzimmer) seinen Platz gefunden und wir genießen die Rallye.
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Tag 8 Marrakesch - Tafraoute |
| | Tag 8 Marrakesch (MAR) - Tafraoute (MAR) Ein kleiner Nachtrag noch zu der Etappe von Larache - Marrakesch:Bei einer Pause auf einem Rastplatz wurden wir von 2 marrokanischen Fernfahrern zum Essen eingeladen.Die 2 hatten sehr leckeren frischen Cous Cous gekocht. Als wir uns mit einer Tüte Haribo bedankt hatten,schenkten sie uns wiederum eine Flasche mit ???, in der Türkei würde man es Ayran nennenSo jetzt zur heutigen Etappe: Heute morgen sind wir um 6 Uhr losgefahren da wir eine Route, abweichend der Orga Route wählen wollten. Die Route führte uns durch über den Tizi n Test Pass (2092 m) im Atlas weiter durch den Antiatlas nach Tafraoute zu den blauen Steinen. Die Strecke, die im Vorfeld als schwierig und sehr lang diskutiert wurde, erfuhren wir als eine durchgehende geteerte zwar teils schmale aber ohne Problem zu befahren Straße. Auf der Strecke sahen wir Kinder die aus dem Nichts kamen und zur Schule gingen. Die Bauern bestellen ihre Felder noch mit einem Esel vor dem Pflug, überall wurde uns freundlich zugewunken. Apropos "Esel". Martin verbrachte unwissend seine Essenspause zwischen den wohlriechenden Eselsauscheidungen, kann ja mal passieren..... auch stellte er fest, dass Kakteen Stacheln haben!!!Bisher sind wir 3912 km gefahren, morgen wir es durch unsere Routenabweichung noch einmal ein etwas längerer Tag für uns (.
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| Heute schonten wir Mensch und Material und schauten uns die Sehenswuerdigkeiten Marrakeschs an. In der Stadt herrscht ein reges Treiben. Wir sind kreuz und quer durch die Souks gelaufen und waren erleichtert den Ausgang wieder gefunden zu haben: Zu Abend gegessen haben wir
in einer der unzaehligen auf dem Platz aufgebauten Garkuechen. Es gab das Nationalgericht Cous Cous. Morgen starten wir Richtung Atlas_Gebirge wo uns eine anstrengende zweitaegige Tour ueber die hohen Bergmassive erwarten wird.
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Tag 6 Larache - Marrakesch |
| | Nachdem wir sehr sehr frueh morgens aufgestanden sind (Ralf hatte den Wecker nicht umgestellt) machten wir uns auf den Weg nach Marrakesch; Bis nach Rabat waehlten wir den Weg ueber die Landstrasse; Schnell wurde uns der Unterschied zwischen den reichen Staedten und der sehr armen Landbevoelkerung vor Augen gefuehrt: In den Doerfern sind Esel bzw Pferdefuhrwerke das Hauptfortbewegungsmittel.
Je suedlicher wir fuhren destso heisser wurde es. 35 Grad im Auto trotz geoeffnetem Schiebedach.
Ein Team unserer taeglichen 5er Reisegruppe ist bereits in eine Radarfalle getappt und musste nach zaehen Verhandlungen nur noch ca 20 EUR Strafe zahlen: Am Abend gab es wieder einen regen Austausch ueber die Tagesereignisse. Der Fluessigkeitsverlust des Tages wurde dabei aber wieder hergestellt.
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